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Ultraschall

Die Ultraschalldiagnostik gehört zu den bild­gebenden Unter­suchungsmethoden. Sie wird auch als Sonographie bezeichnet. Mithilfe von Schallwellen werden Bilder aus dem Körperinnern erzeugt. Die untersuchende Ärztin/der untersuchende Arzt kann diese direkt auf einem angeschlossenen Monitor betrachten und so Verän­derungen an Organen und Geweben feststellen, zum Beispiel auch Tumoren oder Metastasen. 

Es entsteht hierbei keine Strahlenbelastung, deshalb kommt die Unter­suchung bei vielen Krebs­erkran­kungen zum Einsatz, meist ergänzend zu anderen Methoden. Meist reicht Ultraschall jedoch als alleinige Unter­suchung  nicht aus, um sicher zwischen Krebs und anderen, harmloseren Verän­derungen zu unterscheiden. Diese Unter­suchung ist im Rahmen von Vorsorge­unter­suchungen bei Urologen Standard.

Computer­tomographie (CT)

  • Eine Computer­tomographie (CT) ist eine Schichtbild-Röntgenuntersuchung. Die Strahlenbelastung hängt von verschiedenen Faktoren ab.
  • Eine CT-Untersuchung ist schmerzfrei und dauert in der Regel nur wenige Minuten.
  • Manchmal kann es notwendig sein, dass eine Patientin oder ein Patient ein Kontrastmittel bekommt, um die Aussagekraft der CT bei bestimmten Frage­stellungen zu verbessern.

Magnetresonanztomographie (MRT)

  • Die Magnetresonanztomographie (MRT) – auch Kernspintomographie genannt – ist ein bild­gebendes Verfahren, das Schichtbilder des menschlichen Körpers in einem Magnetfeld erzeugt. Es entsteht keine Strahlenbelastung.
  • Häufig bekommen Patien­tinnen/Patienten ein Kontrastmittel: Bestimmte Strukturen lassen sich dadurch auf einer MRT-Aufnahme überhaupt erst erkennen. Die Darstellung mit Kontrastmittel liefert zudem zusätzliche Infor­ma­tionen wie etwa über die Durchblutung.